Szenarien statt punktgenauer Vorhersagen
Hat man ein solches Modell einmal skizziert, lässt sich prüfen, wie sich die
verschiedenen Rollen in unterschiedlichen Szenarien verhalten könnten, was
passiert, wenn CO2-Preise schneller steigen als erwartet, wenn der Ausbau
erneuerbarer Kapazitäten ins Stocken gerät oder wenn Speichertechnologien
deutlich günstiger werden, statt exakte Zahlen zu prognostizieren, genügt
es, Richtungen zu markieren, welche Rollen profitieren, welche unter Druck
geraten und welche vor allem Stabilität liefern, aus dieser qualitativen
Betrachtung können später quantitative Beispielrechnungen abgeleitet werden,
ohne den Anspruch zu erheben, die Zukunft zu kennen.